Welche Landwirtschaft wollen Sie? Jährlich werden etwa 100 Euro Steuer von jedem Bürger für den EU Agrarhaushalt ausgegeben. Da 2013 eine Agrarreform geplant ist, die jetzt entschieden wird, hat das Kampagnenbüro Meine-Landwirtschaft.de auf seiner homepage zu einer Abstimmung aufgerufen. Wie würden Sie das Geld verteilen?
Rund 62.000 Produkte tragen inzwischen das staatliche Bio-Siegel. Vor 10 Jahren wurde es vom deutschen Landwirtschaftsministerium eingeführt. Das Bio-Siegel steht für eine ökologische Produktion und artgerechte Tierhaltung.
Butternut – ein vielseitiger Speisekürbis Wer bisher von den Kürbisarten nur den orangenen Hokkaido kennt, sollte einmal den Butternut probieren. Jetzt im Herbst werden die Kürbisse geerntet. Der Butternut = Butternuss-Kürbis, auch Birnenkürbis genannt, ist birnenförmig und hat ein gelbes Fruchtfleisch. Sein Anbau hat in den letzten Jahren stark zugenommen, zeichnet er sich doch als aromatischer Speisekürbis aus.
Von Juli bis zum Oktober reifen die Brombeeren. Kaum eine andere Beere wächst noch in solcher Menge wild an Waldrändern, in Gebüschen, an Bahnanlagen. Aber auch im Garten lässt sie sich kultivieren. Die Kulturbrombeeren sind etwas größer als ihre wild wachsenden Verwandten. Lästig sind allenfalls die Stacheln, die an den langen Ranken sitzen. Inzwischen gibt es jedoch auch stachellose Brombeerpflanzen, die sich im Erwerbsanbau und den Hausgärten immer mehr durchsetzen.
Der Juni ist der Erdbeermonat in Deutschland. Bereits ab Mai kann es Freilanderdbeeren geben – je nach Wetter und die Saison dauert bis in den Juli hinein. Erdbeeren gehören zu den beliebtesten Früchten überhaupt. Drei Kilogramm isst jeder Deutsche jährlich – wobei dies auch die verarbeiteten wie in Marmelade einschließt.
Auch mit einem begrenzten Haushaltsbudget kann man sich gesund ernähren. Angesicht von wirtschaftlichen Einschränkungen sparen viele Menschen an der Ernährung. Hierbei gibt es Einsparmöglichkeiten, die keine Qualitätseinbuße bringen. So ist das Kochen in der eigenen Küche günstiger als die Verpflegung in der Gastronomie, oft auch als Fertiggerichte
In einer Auswertung wurden die Daten der Nationalen Verzehrsstudie (NVS II) von 5900 Bio-Käufern ausgewertet. Sie wurden mit 7000 Menschen verglichen, die Lebensmittel konventioneller Qualität einkauften. Es ergab sich, dass die Bio-Käufer weniger Über- und mehr Normalgewicht hatten. Sie lebten gesundheitsbewusster, bewegten sich mehr und rauchten weniger.
Der diesjährige Tag der gesunden Ernährung findet unter dem Thema „Die neue Ess-Klasse - der Weg zum gesunden Gewicht“ am 7.3.2011 und den folgenden Tagen statt. Bundesweit gibt es Aktionen von Vereinen, Ernährungsberatern, Ernährungsfachleuten, Ärzten, in Apotheken und Fitnesscentern. Der Verband für Ernährung und Diätetik e.V. ist der Organisator. Im Herbst letzten Jahres hat die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Zahlen übergewichtiger und fettleibiger Menschen in den einzelnen Mitgliedsländern aufgeführt. Sie zeigen die Notwendigkeit einer Veränderung.
Die Pastinake ist ein Doldenblütler wie Möhre, Fenchel, Sellerie oder Petersilie. Sie ähnelt einer großen Petersilienwurzel. Wie die Möhren weist sie ein süßes, feines Aroma auf, hat aber eine gelblich-weiße Farbe. Sie war früher besonders als Wintergemüse und Fastenspeise verbreitet, bevor sie im 18. Jh. von der feineren Möhre verdrängt wurde. Im Öko-Landbau wurde sie schon lange wieder kultiviert. 2011 ist sie vom Verein für Nutzpflanzenerhaltung e.V. (VEN) als Gemüse des Jahres ausgelobt worden.
Diesen Ausspruch konnte man von vielen der gut 130 Teilnehmer der Ernährungstagung am Goetheanum hören. Vom 19.-20.11. dieses Jahres fand die Tagung zum Thema „Ernährung und Entwicklungsfähigkeit“ in Dornach/Schweiz statt.
Teff ist eine Zwerghirseart, die aus Äthiopien stammt, heute auch in Europa angebaut wird. In ihrer Heimat ist Teff Grundnahrungsmittel und wird zu Brei und Fladenbrot verarbeitet.
Im „Heilpädagogische Kurs“ Rudolf Steiners finden sich verschiedene Ernährungsempfehlungen. In dieser Broschüre werden zunächst die Grundlage der anthroposophischen Heilpädagogik und der drei- und viergliedrige Mensch beschrieben. Es folgen die Mitteabweichungen und mögliche Ernährungsansätze.
Vor vierzig Jahren am 25.7.1970 wurde in Bad Liebenzell-Unterlengenhardt der Arbeitskreis für Ernährungsforschung gegründet. Der Arzt Dr. Udo Renzenbrink führte den Verein bis zu seinem Tode im Jahr 1994. Seit 1998 hat die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Petra Kühne die Leitung übernommen.
8 Teilnehmer der Fortbildung „Anthroposophische Ernährung“ haben im Juni 2010 ihr Zertifikat erhalten. Sie präsentierten ihre Abschlussarbeiten zu Themen wie „Ist Bio leistbar“, „Befragung von Eltern zur Ernährung ihrer Kleinkinder“ oder „Speisevorschriften im Islam“.
Der 18. Juni ist der „Tag des Cholesterins“. Er dient dazu, die Bevölkerung aufzurufen, auf ihren Cholesterinspiegel zu achten. Wenn die Werte zu hoch sind, sollte auf gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, und wenig Alkohol geachtet werden. Außerdem sollt man auf auf Rauchen verzichten.
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