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Lebenskräfte

Ätherische Kräfte – Lebenskräfte – Bildekräfte

In der anthroposophischen Ernährung wird neben den Nährstoffen auch von Nährkräften oder ätherischen Kräften gesprochen. Diese Kräfte sind in allen Lebewesen wirksam. Rudolf Steiner benannte sie zu seiner Zeit ätherische Kräfte und knüpfte an den aus der Physik geläufigen Begriff „Äther“ an. Allerdings weicht die Bedeutung von dem physikalischen Begriff ab, sie sollte wohl nur dem Verständnis von ätherisch als „feinstofflich“, „leicht“ oder „flüchtig“ entgegenkommen. Noch heute sprechen wir von ätherischen Ölen, die ihr Aroma leicht in die Luft verströmen.

Bildekräfte

Die ätherischen Kräfte (Lebenskräfte) treten zum einen als Bildekräfte auf. Ihre Aufgabe ist es, eine lebendige Struktur innerhalb eines Organismus (Pflanze, Tier, Mensch) zu bilden, in die sie die Stoffe ordnen. Der Wirkungsort ist der Ätherleib von Pflanze, Tier oder Mensch. Zum andern werden auch Landschaften durch sie geformt gemäß spezieller Bildegesetze. Aus dem Kosmos wirken sie über die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer.

Lebenskräfte

In der Naturwissenschaft werden lebendige Strukturen und Organismen dagegen auf physische Ursachen, zum Beispiel auf Gene zurückgeführt. Ansätze für eine Existenz von Lebenskräften gibt es zurzeit kaum. Historisch findet man solche Annahme von Lebenskräften beim Vitalismus von Hans Driesch oder dem Psychoanalytiker Wilhelm Reich. In alten asiatischen Heilmethoden lebt ein Wissen von diesen Kräften, die als Prana oder Chi bezeichnet werden. Sie werden in Therapien wie in der traditionellen chinesischen Medizin genutzt.

 

 Foto: Jede Pflanze hat ihre speziellen Bildeformen - hier Gänseblümchen   Bildrechte: AKE

Gänseblümchen

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