Kohlrabi gehört zur Familie der Kohlpflanzen und dabei zu den Blattkohlarten. Diese hat der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt als Gemüse des Jahres 2025/26 ausgerufen. Dazu gehört auch der Kohlrabi, der im Gegensatz zu anderen Blattkohlarten (Markstammkohl, Palmkohl) zu den beliebtesten Gemüsearten vor allem in Deutschland zählt. 60 % der europäischen Anbaufläche liegen in Deutschland. Der Name geht auf Kohl und Rüben (rapum) zurück. Diese deutsche Bezeichnung haben etliche Länder übernommen in der englischen und bulgarischen Sprache sowie auf Russisch Kol´rabi und Japanisch Kōrurabi. Im Verbrauch liegt Deutschland in Europa ebenfalls an der Spitze.
Zum 28. Mal veranstaltet der Verband für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) am 7. März den „Tag der gesunden Ernährung. In diesem Jahr stehen die Gesundheit von Leber und Galle im Mittepunkt.
Rotkohl gehört zu den Kohlgewächsen und dabei zu den Kopfkohlarten. Er stellt eine Variante des Weißkohls dar. Seine Farbe wird durch den Stoff Anthocyan bestimmt. Die äußeren Blätter zeigen manchmal grüne Schattierungen. Die inneren Blätter sind dagegen rot oder blau. So nennt man ihn auch Rotkohl, Rotkraut, Blaukraut je nach Region.
Die Süßkartoffel oder Batate stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Vermutlich wurde sie dort bereits 4500 v. Chr. domestiziert. Noch vor Kolumbus gelang sie nach Polynesien und wurde später durch spanische und portugiesische Entdeckungsreisende nach Europa, Afrika und Asien gebracht.
Der heutige Welternährungstag hat das Motto: „Recht auf Lebensmittel für ein besseres Leben und eine bessere Zukunft“. Damit ist ausgedrückt, dass es nicht nur um ein Essen zum Überleben geht, sondern auch um die Chance von gutem Wachstum und Entwicklung vor allem im Kindesalter. Körperliche Merkmale wie Größe, Gesundheit und seelische und geistige Entwicklung hängen von der Menge und Art der Ernährung ab.
Seit dem 29. September bis zum 06. Oktober 2024 findet zum fünften Mal die Aktionswoche des BMEL statt. Die Aktion ruft zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung auf und ist damit Teil eines breiten Spektrums an unterschiedlichen Angeboten im Rahmen der Aktionswoche Zu gut für die Tonne!.
Sie wird auch Olivengurke genannt, da sie etwa die Größe einer Olive hat. Die mexikanische Minigurke (Melothria scabra) sieht wie eine winzige Melone aus. Der englische Name Cucamelon ist daher eine Zusammenfassung von Cucumber (Gurke) und Melone. Mit den Kürbisgewächsen ist sie verwandt, gehört jedoch nicht zur Gattung der Gurkengewächse, sondern der Gattung Melothria. Sie stammt aus Südamerika und erobert als Snackgurke den heimischen Markt. Sie wächst in Hausgärten, in Pflanzsäcken oder Kübeln auf Terrasse oder Balkon.
Die Hitzetage nehmen in unseren Breiten zu und erfordern Anpassungen unseres Organismus auch beim Essen und Trinken. Die Ernährung soll nicht nur gesund und nachhaltig, sondern auch leicht und verträglich sein. Hier einige Tipps für das Essen und Trinken bei Hitze.
Es gibt nicht nur den einen bekannten Kopfsalat. Weitere Salate der Pflanzengattung Lattich (Latuca) bilden einen Kopf (Lactuca sativa var. Capitata von lat. Caput = Kopf), d.h. fest anliegende Blätter. Dazu gehören:
Die Vielfalt an anderen Ernährungsweisen hat zugenommen. Während traditionelle Ernährungsformen wie Ayurveda oder Vollwerternährung zurückgegangen sind, haben gesundheitlich, ethisch oder nachhaltig orientierte zugenommen. Eine online-Umfrage von 6000 Personen im Alter von 18-64 Jahren durch Statista listete die meist verbreiteten Ernährungsformen auf. Immerhin 52 % gaben an, keine besondere Ernährung zu haben. 19 % bezeichneten sich als Flexitarier, die pflanzenbetont, aber wenig Fleisch und Fisch essen. Sie tragen damit viel zu einer nachhaltigen Ernährung bei, da sie ihren Verbrauch an tierischen Lebensmitteln vermindern. Dies senkt statistisch die Treibhausgasemissionen bereits um 27 % gegenüber die Gemischtköstlern mit täglichen Fleischportionen.
Dieser Verwandte des Chinakohls stammt aus China. Sein Name bedeutet etwa „weißer Kohl“, was auf die breiten Blattrippen zutrifft. Die eigentlichen Blätter sind hell- bis dunkelgrün. Weitere Namen sind chinesischer Blätterkohl oder Senfkohl.
Mit dem Frühling und seinen sonnigen Tagen erwacht die Natur wieder. Die heimische Vielfalt an saisonalen Produkten erweitert sich und erleichtert es, regionale Lebensmittel zu verwenden. Es ist auch die Zeit des Bärlauchs, der von März bis Mai an schattigen und feuchten Plätzen in Laubwäldern, Auen und an Bachufern zu finden ist. Die Verwandtschaft des Bärlauches mit Zwiebel, Schnittlauch und Knoblauch ist aufgrund des charakteristischen Geruchs sowie Geschmacks unverkennbar. Zu den optischen Merkmalen des Bärlauches zählen die hellgrünen, länglich-spitzen Blätter (bis zu 25 cm lang) mit einer glänzenden Oberseite und einer matten Unterseite. Schön anzusehen sind die vielen weißen sternförmigen Einzelblüten dieser Pflanze.
Postelein (Claytonia perfoliata), auch Tellerkraut, Winterportulak oder Kuba-Spinat genannt ist ein echter Wintersalat. Er gehört zur Familie der Quellkrautgewächse, ist nicht mit dem echten Portulak verwandt. Postelein stammt ursprünglich aus Nordamerika. Er war bei der indigenen Bevölkerung bekannt, was sein englischer Name "indian lettuce" verdeutlicht. Von der indigenen Bevölkerung lernten die Siedler diesen vitaminreichen, frostharten Salat kennen und brachten ihn über Mittelamerika nach Europa. Heute ist Postelein als Neophyt auch in Asien und Australien verbreitet. Aber aufgrund seines Wachstums im Herbst und Winter verdrängt er keine anderen Salatarten.
Sicher haben Sie schon mal die gelben Blüten dieser hochwachsenden Topinamburpflanze gesehen. Damit zeichnet sie sich als Korbblütler aus. Man nennt sie auch Indianerkartoffel, was auf ihre Herkunft aus Nord- und Mittelamerika verweist. Kleine Sonnenblume oder Erdartischocke sind weitere Namen. Die Bezeichnung Topinambur leitet sich von einem Indianerstamm ab.
Hunger an vollen Tischen? Dieses Phänomen wird als verborgener Hunger (engl. Hidden Hunger) bezeichnet. Trotz genügender Nahrungsaufnahme oder sogar zu viel Energie gibt es beim verborgenen Hunger einen Mangel an Mikronährstoffen, also an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen oder sekundären Pflanzenstoffen.
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