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Aronia - eine heimische Superfrucht - aus RB 4-16

Die Aroniabeere gehört zu den wieder entdeckten Beerenarten. Und das, obwohl die Aronia keine Beere, sondern botanisch ein Kernobst der Rosengewächse ist. Sie wird zurzeit neben Acai-, Goji-, Him-, Brom-, Heidel- und schwarzer Johannisbeere in den Medien zu den sogenannten „Superfruits“ gezählt.

Aroniabeere

Die Aroniabeere (Aronia melanocarpa) ist in unseren Breiten auch als „Schwarze Apfelbeere“, „Aronie“, „kahle Apfelbeere“ oder „schwarze Eberesche“ bekannt.

Durch ihren herb-säuerlichen Geschmack mit zusammenziehendem Effekt wird sie im englischsprachigen Raum wenig freundlich „Black Chokeberry“ genannt, was ungefähr bedeutet eine Würgen hervorrufende Beere. Dies ist wenig gerecht für die Aronia, vielleicht für einige sehr saure Sorten. So gibt es noch die filzige Apfelbeere (Aronia arbutifolia) und Hybride aus A. melanocarpa und A. arbutifolia. Am bekanntesten ist jedoch Aronia melanocarpa. Der Name „Apfelbeere“ rührt daher, dass die Aronia zu der Familie der Rosengewächse gehört, also mit dem Apfel verwandt ist. Diesem ähnelt sie auch in ihrem Aufbau mit Kernhaus und Fruchtstil und in ihrer Blüte. Die Apfelbeere ist rundlich und etwa erbsengroß. Ihre Farbe ist violett-schwarz.

Die Pflanze

Der Strauch erreicht eine Höhe von etwa 2 m. Die Blätter des Strauches werden bis zu 7 cm lang und sind oval, am Ursprung jedoch schmäler als an den Spitzen. Sie haben feine Zacken an den Rändern und eine glatte Oberfläche. Über das Jahr verfärben sie sich von hellgrün im Frühjahr über ein sattes Grün im Sommer und gelb, orange und rot im Herbst.

Aronia

Foto: getrocknete Aroniabeeren  Bildrechte: AKE

Pflanzenportrait der AG Kulturpflanzen im AKE

 

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