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Fastenzeit - die Pandemie als Chance

Nach üppigen Wochen rund um Weihnachten und Neujahr verzichten auch dieses Jahr viele Menschen im Rahmen der Fastenzeit, welche im ursprünglich religiösen Sinne zwischen Aschermittwoch und Gründonnerstag liegt, auf so manches geliebte Nahrungsmittel oder auf angenehme Gewohnheiten. Die traditionelle Form des Fastens sieht im Verzicht ein äußeres Zeichen von Buße und Besinnung und darin die Vorbereitung auf das Osterfest. Auch außerhalb der bekannten Fastenzeit im ersten Drittel des Jahres erfreut sich der Verzicht auf manche Lebensmittel zu bestimmten Zeiten an Popularität.

Fastenzeit - die Pandemie als Chance

Fasten neu

Einer aktuellen Umfrage der Forsa im Auftrag der DAK zufolge, haben wenigstens 64 Prozent der Deutschen bereits einmal für mehrere Wochen gefastet. Hauptbeweggrund für den freiwilligen Verzicht und somit Vorsatz sind für Fastenwillige überwiegend gesundheitliche Gründe, weshalb laut Studie immerhin 73% während ihrer Fastenzeit im Jahr 2021 auf Alkohol verzichten wollen. Weitere 68 Prozent haben sich vorgenommen, Süßigkeiten aus dem Warenkorb zu streichen; darüber hinaus sind der Verzicht auf Fleisch und das Rauchen häufig genannte Fasten-Vorsätze.

Es gibt aber auch Eingeständnisse hinsichtlich des Lebensstils, sodass die Schlussfolgerung plausibel erscheint, dem Willen zum Verzicht liegt nicht nur eine gesundheitliche Motivation zugrunde, sondern vermutlich auch das mentale Erleben oder auch Umweltgründe. Demzufolge ist es einem Drittel der Befragten ebenfalls ein Anliegen, für die Fastenzeit das Fernsehen einzustellen, oder die Nutzung von Handy und Computer sowie des Autos.

Auffällig ist, dass sich die Vorsätze denen aus dem Vorjahr ähneln, bis auf das Hauptanliegen: im Jahre 2020 war den Menschen der Verzicht auf Süßígkeiten am Wichtigsten; in diesem Jahr ist es der Verzicht auf Alkohol. Franziska Kath, Diplompsychologin der DAK-Gesundheit sieht darin einen Hinweis darauf, dass der Konsum von Alkohol in Krisenzeiten zunimmt, als eine Art "Bewältigungsmechanismus". Dies birgt vor dem Hintergrund des Suchtpotentials von Alkohol auch Gefahren mit sich.

Insofern bietet die Fastenzeit gerade in dieser besonderen Phase der Pandemie eine gute Möglichkeit zur Reflektion und Innenkehr:

  • Welchen (veränderten) Gewohnheiten gehe ich im Moment nach?
  • Welche Lebensweisen sind zuträglich oder abträglich für mich?
  • Könnte ich Dinge verändern oder auf Manches verzichten, um einen (gesundheitlichen) Mehrwert zu erfahren?

 

Ein Verzicht auf manches Genussmittel oder Konsumgut innerhalb der Fastenzeit bis Ostern oder zu einem selbst gewählten Zeitpunkt, bietet somit eine Gelegenheit, dem manchmal drögen Pandemie-Alltag ein wenig Sinnhaftigkeit zu verleihen und gleichzeitig die eigene Gesundheit zu fördern.

Ihr AKE-Team

 

Quelle: http://www.dak.de/dak/bundesthemen/fastenumfrage-2426952.html#/

 

 

                                                     

 


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