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Jahresversammlung 2016

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche verbindende Eigenschaft ein gemeinsames Essen haben kann? Oder wie trennend eine Diät für einen Menschen ist, der wegen einer Unverträglichkeit oder Krankheit nicht die Mahlzeit der anderen mitessen kann? Zu diesem sozialen Thema fand 2016 die Jahresversammlung des AKE in Frankfurt statt.


Das Verbindende und Trennende in der Ernährung

Dr. Petra Kühne hielt den einleitenden Vortrag. Hier ging es zunächst darum, wie die heutige Situation in der Ernährung ist. Vielleicht unerwartet, aber deutlich, betonte sie, dass das Essen zwangsläufig egoistisch sein muss, weil jeder zum Lebenserhalt selbst essen muss. Aber schon früh bei Kleinkindern beginnt die Essenskultur, wo sie durch Nachahmen lernen gemeinsame Mahlzeiten zu haben. Heute löst das Individuelle, Persönliche die Traditionen und Pflichten ab.

Die Referentin betonte , dass die Umwelt, die anderen Menschen unsere Esskultur prägen. Hierfür ist es wichtig, seine Sinne bewusst zu gebrauchen und genießen zu können, denn Essen soll verbinden und Freude machen.


Workshop zur Gemeinschaftsfähigkeit

Astrid Schmitt-Dossou und Marianne Nitsche boten einen Gedankenaustausch zum Thema: Wie bleibe ich gemeinschaftsfähig mit meiner individuellen Ernährung? Die Teilnehmer versuchten zunächst, sich ihre eigene Ernährungssituation in Gesprächen bewusst zu machen. Wann und mit wem esse ich alleine, wann in Gemeinschaft? Sind diese Situationen freiwillig oder ergeben sie sich zwangsläufig aus der Alltagsstruktur? In freiwilligen Gruppen, so war man sich einig, bleibt man offener und toleranter gegenüber den Wünschen anderer.

Workshop Esskulturen zwischen Freiheit und Tradition

In der heutigen Zeit treten unterschiedliche Ernährungskulturen überall miteinander in Kontakt. Es besteht kein einheitliches Ernährungsverhalten mehr. Dies anzuschauen, war Thema des Workshops, den Renate Lendle und Judith Schake mit folgenden Fragen einleiteten: Was bedeutet Esskultur heute für jeden? Welche Traditionen aus der Kindheit werden aufrecht erhalten, wovon hat man sich verabschiedet?

Mitgliederversammlung

Am Samstagvormittag fand die Mitgliederversammlung statt. Marianne Nitsche stellte die Aktivitäten des AKE vom letzten Jahr vor, Petra Kühne erläuterte die Finanzen. Für den AKE sind die Fortbildungen sehr wichtig geworden. Zu der „großen“ Fortbildung „Anthroposophische Ernährung“, die mit 10 Modulen stattfindet, ist die „kleine“ zum Thema „Kinderernährung“ getreten, die über 3 Module geht und 2015 zum ersten Mal in dieser Form angeboten wurde.

 

 

 


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