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Mineralstoffe in der Ernährung – Grundlage für Leben und Geist

Im Rahmen eines Tagesseminares 2015 präsentierten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Kulturpflanzen im AKE die Ergebnisse ihrer zweijährigen Recherchearbeit zum Thema Mineralstoffe in der Ernährung.

Dr. Petra Kühne eröffnete das Fachseminar mit einem Vortrag über die Mineralstoffe in der Welt, im Menschen und in der Nahrung. Historisch gesehen ist das Wissen über die Mineralstoffe im menschlichen Stoffwechsel noch nicht alt. Im Bereich der Spurenelemente gibt es immer wieder neue Erkenntnisse, vor allem bei den Ultraspurenelementen wie Zinn oder Aluminium.

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Charakterbilder der Mineralstoffe

Bei diesem Fachseminar stellten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Kulturpflanzen einzelne Mengen- und Spurenelemente vor: ihr Vorkommen in Umwelt, Mensch, Tier und Pflanze; in Verbindung zur Erde, unserer Nahrung, ihr Bedarf bis hin zu praktischen Ernährungs- und Zubereitungshinweisen. Es wurden die zentralen Aufgaben im Stoffwechsel beschrieben wie eine Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes, des Magnesiums in Wachstumsprozessen und die Fähigkeit, Lichtenergie zu speichern. Eisen ist ein Element, das über die Blutprozesse auf das Bewusstsein wirkt und dem Ich die Verbindung mit dem physischen Körper ermöglicht. In der vegetarischen Ernährung lässt sich die Eisenaufnahme durch die Kombination mit aufnahmefördernden Lebensmitteln optimieren. Zuviel Eisen jedoch fördert Krankheitsbakterien, kann zu oxidativem Stress führen und begünstigt einseitige seelische Verfestigungen.

Auf Grundlage der anthroposophischen Geisteswissenschaft wurde die Stellung der Mineralstoffe im Periodensystem, Wirksamkeit und Aufgaben im Stoffwechsel, Bedarf und Empfehlungen, Gehalt in Lebensmitteln beschrieben. Dazu traten die Verfügbarkeit für den Menschen sowie der Einfluss von Landwirtschaft und Verarbeitungsprozessen. So entstand eine Art „Charakterbild“ der Mineralstoffe, die ihre Wesenhaftigkeit offenbaren.
Zusammenfassend formulierte Petra Kühne „Jedes Element reagiert auf physische Kräfte wie Druck, Licht, Wärme oder Säuren anders und dies zeigt sich wie ein „Wesen“, eine Spezifität. So wirken einige Minerale im Flüssigen wie Kalium, wodurch die dort wirkenden Lebenskräfte eingreifen können. Ein Mineralstoff wie Calcium ist ein Element der Festigkeit, aber auch der Reaktionsfreudigkeit, so dass es den Kräften der Empfindungen und Stabilität eine Eingriffsmöglichkeit gibt. So lassen sich die Minerale im Menschen in Beziehung zu Funktionen und Aufgaben bringen.“

 

Die Inhalte dieses Seminar finden sich in dem Buch: Anthroposophische Ernährung II - Mineralstoffe und Spurenelemente


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