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Trans-Fette sind nicht alle gleich

Fette unterscheidet man unter anderen nach ihren Fettsäuren. Diese werden wiederum differenziert nach Kettenlänge, Sättigung (Anzahl der Doppelbindungen) und Raumstruktur. Bei letzterer gibt es die cis- und die trans-Form. Die trans-Fettsäuren entstehen zum einen natürlich durch die Bakterien in den Mägen der Wiederkäuer und finden sich dann in Fleisch, Milchfett (Butter, Sahne) und Käse.

Zum anderen bilden sie sich bei der industriellen Fetthärtung pflanzlicher Öle (Teilhydrolysierung). Diese trans-Fettsäuren kommen in Backwaren, Margarine, Pommes frites und Fertigprodukten vor, die mit solchen Fetten zubereitet wurden. Trans-Fettsäuren stehen in Verdacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu begünstigen. Aus diesem Grund ist ihre Menge z.B. für Säuglingsmilchnahrung begrenzt, sogar eine Kennzeichnungspflicht wurde diskutiert. Die WHO stuft sie als Risiko ein. Nun stellte sich die Frage, ob industriell erzeugte und natürliche trans-Fettsäuren vergleichbar sind? Müssen die trans-Fettsäuren natürlicher Herkunft in Rindfleisch oder Butter ähnlich beurteilt werden?

Info 2-11

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