Artikel im Fokus
Eine Ebene höherHier finden Sie in regelmäßigem Wechsel interessante Artikel aus dem Ernährungsrundbrief. Viel Freude beim Lesen!
- Einweichen von Samen
- In etlichen Rezepten zur Getreideküche oder auch bei Hülsenfrüchten findet sich die Angabe einzuweichen. Getreide und Hülsenfrüchte benötigen Feuchtigkeit, um weich, nährwertverfügbar und verträglich zu werden. Dabei schwankt die Wassermenge, die die Samen aufnehmen, von Art zu Art.
- Rezepte unter der Lupe
- Gesunde Ernährung wird bei dem verbreiteten Übergewicht und Fehlernährung immer wichtiger auch in der Prävention. Dies soll sich selbstverständlich nicht nur in der Ernährungstheorie, sondern auch in den Rezepten und Hinweisen für die Zubereitung widerspiegeln.
- Biologisch-dynamische Gemüsezüchtung– das Beispiel Kultursaat e.V.
- Weite Teile der europäischen Bevölkerung lehnen gentechnisch modifizierte Lebensmittel pflanzlichen wie tierischen Ursprungs ab. Das Unbehagen ist begründet in der Unnatürlichkeit der Gentechnik, gegebene natürliche Grenzen zu überwinden, in gesundheitlichen Risiken, in der Profitsucht der Industrie etc. Doch all diese Schreckensszenarien – so realistisch sie auch sein mögen – dürfen uns nicht lähmen und daran hindern, im Hier und Jetzt Konsequenzen zu ziehen.
- Spargel – das edle Frühjahrsgemüse
- Spargel (Asparagus officinalis) ist eine der feinsten Gemüsesorten. Bei vielen steht er Pfingsten als Festtagsessen auf dem Tisch. Die mehrjährigen Pflanzen werden in allen gemäßigten Zonen der Welt angebaut. Die Erntezeit ist recht kurz. Nur vom späten Frühjahr bis Johanni können die jungen Laubsprossen geerntet werden
- Die Nachtschattengewächse I
- Diese botanische Familie mit dem merkwürdig klingenden Namen umfasst zwar nicht viele Nahrungspflanzen, aber die wenigen sind so bedeutsam, dass sie einen großen Anteil unseres Speiseplans einnehmen. Zu manchen Jahreszeiten sind fast alle Gemüse auf unserem Tisch Nachtschattengewächse
- Degenerative Erkrankungen - wie entstehen sie?
- Zu den degenerativen Krankheiten zählen die heute so verbreiteten Formen wie Arthrose, Rheuma, Osteoporose, Arteriosklerose, Diabetes Typ 2 und Autoimmun-Krankheiten (z.B. Schilddrüse, Zöliakie) Was sind das für Krankheiten und wie kann mit Ernährung eine Therapie begleiten? In der anthroposophischen Medizin gliedert man die wichtigsten Krankheiten in drei Gruppen:
- Die Aubergine oder Eierfrucht
- Alle Liebhaber der orientalischen und mediterranen Küche schätzen sie: die Aubergine oder Eierfrucht, in Österreich unter dem Namen Melanzani bekannt. In Indien und im alten China nutzte man das Gemüse schon vor mehreren Tausend Jahren. Die Sarazenen brachten die Aubergine nach Europa und Nordafrika. In italienischen Kochbüchern aus dem 15. Jh. wird sie bereits erwähnt. Seit dem 17. Jh. ist sie aus der Mittelmeerküche nicht mehr wegzudenken.
- Die Jahreszeiten in der Küche – Plädoyer eines Gärtners
- Heute sind die Menschen es gewohnt, zu jeder Jahreszeit alles zu bekommen, was das Herz begehrt. Rund um das Jahr gibt es Tomaten, Gurken, Paprika, frische Salate, knackige Möhren…. Der internationale Handel und ein enormer Einsatz von Technik im Anbau machen möglich, was die Natur in dieser Weise gar nicht vorsieht. Transporte von weit her, energieintensiver Gemüsebau unter Glas und Folie, künstlich erzeugte Klimaräume unter Einsatz von Heizung und Belichtung sorgen für das ganzjährige Angebot der begehrten Frische.
- Amaranth - das unsterbliche Korn der Inkas
- Viele Vegetarier kennen die ernährungsphysiologisch wertvolle Pflanze und Menschen mit Zöliakie nutzen ihre glutenfreien Samen bereits häufig: Amaranth, auch Inka-Korn genannt. In Ernährungsbüchern wird sie häufig unter Getreidearten aufgelistet. Sie gehört jedoch zu den Fuchsschwanzgewächsen oder Amaranthaceae von denen 65 Gattungen und etwa 900 Arten existieren. Nur wenige werden als Kulturpflanzen angebaut, die meisten gelten als „Unkraut“. Einigen von uns ist der Gartenfuchsschwanz bekannt, eine Zierpflanze, dessen Farbenpracht in vielen Gärten zu bewundern ist
- Getreide und Kulturgeschichte
- Getreide und Mensch - eine Lebensgemeinschaft lautet der Buchtitel von Werner Kollath[1], der damit treffend formulierte, dass das Getreide und die menschliche Kulturentwicklung eng miteinander verknüpft sind. Würde der Mensch heute keinen Weizen, Hafer oder Gerste anbauen, so könnten diese Getreidearten sich nicht so vermehren und entwickeln. Möglicherweise wären sie bereits ausgestorben. Wie der Mensch durch sein Interesse und seine Tatkraft Getreidearten wieder beleben kann, zeigt sich beispielsweise am Emmer oder Einkorn, alten Weizenpflanzen, die fast vergessen waren und nun wieder angebaut werden.