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Mit Kresse in den Frühling

April ist der Monat des Wandels. Der Aufburch in der Natur ist deutlich sichtbar, auch wenn noch kühle Tage scheinbaren Stillstand bringen. Eines der ersten Frühlingskräuter, die uns jetzt für die Ernährung zur Verfügung stehen, ist die Kresse.

Mit Kresse in den Frühling

Kressebrot

Sie gehört zur Familie der Kreuzblütler, wie Radieschen und Meerrettich. Dabei unterscheidet man zwischen der kultivierten Gartenkresse und der wildwachsenden Brunnenkresse.

Die durch ihre leuchtende Blüte bekannte und beliebte Kapuzinerkresse bildet eine eigene Familie und unterscheidet sich von Garten- und Brunnenkresse.

Die verbreitete Gartenkresse wird häufig in kleinen Pappschachteln angeboten. Dafür wurden sie auf einem Nährsubstrat gezogen. Das können Sie übrigens zu Hause auch ganz leicht selber in einer Keimschale oder auch im Garten machen. Ausgesät und geerntet werden kann die Kresse von April bis etwa Oktober, also ein lange Zeit des Jahres.

Gegessen werden die kleinen Keimblätter, da die Pflanze ausgewachsen zu bitter und scharf schmeckt.

Diese Schärfe stammt von einer Schwefelverbindung und ist typisch für Kreuzblütler. Gartenkresse ist außerdem reich an Vitamin C, Ballaststoffen,  hochwertigem Eiweiß und auch an Eisen. Kresse wird gerne mit Quark kombiniert und zu hartgekochten Eiern serviert. Dies liegt daran, dass sie die Verdauung von Eiweiß unterstützt. Brunnenkresse ist ebenfalls reich an Eisen, Vitamin C. Sie hat jedoch einen niedrigeren Eiweißgehalt. Während man Brunnenkresse erhitzen kann, wird Gartenkresse dadurch bitter und ungenießbar.

Das scharfschmeckende Schwefelglycosid ist ein sekundärer Pflanzenstoff, dem antibiotische Wirkungen nachgesagt werden. Vermutet wird auch eine schützende Funktion vor Viruserkrankungen. Gerade der April mit seinen Wetterkapriolen macht uns anfällig für solche Infekte.

Probieren sie doch selbst einmal aus, ob der regelmäßige Verzehr von Kresse im Salat, im Kräuterquark, zum Oster-Ei oder schlicht auf einem Butterbrot, sich positiv auf ihre Abwehrkräfte auswirkt.

Eine frohe und gesunde Osterzeit wünscht

Ihr Arbeitskreis für Ernährungsforschung e.V.

 


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