Brombeerzeit
Von Juli bis zum Oktober reifen die Brombeeren. Kaum eine andere Beere wächst noch in solcher Menge wild an Waldrändern, in Gebüschen, an Bahnanlagen. Aber auch im Garten lässt sie sich kultivieren. Die Kulturbrombeeren sind etwas größer als ihre wild wachsenden Verwandten. Lästig sind allenfalls die Stacheln, die an den langen Ranken sitzen. Inzwischen gibt es jedoch auch stachellose Brombeerpflanzen, die sich im Erwerbsanbau und den Hausgärten immer mehr durchsetzen.
Brombeeren gehören zu den Rosengewächsen wie die Him- und Erdbeere. Auffallend ist ihre dunkelviolette Farbe. Dies kommt durch Flavonoide, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören und denen man immer mehr gesundheitliche Vorteile zuschreibt. Daneben ist ihr Gehalt an Vitamin C, vielen Mineralstoffen wie Magnesium und Eisen zu nennen. Brombeeren schmecken saftig, mit süß-säuerlichem Geschmack. Reif sind die dunklen Früchte, rote Stellen (wie bei der oberen Beere auf dem Foto) weisen auf noch nicht vollständige Reife hin. Unreife Beeren sind erst grün, dann rot und schließlich tief violett. Brombeeren kann man pur essen, in Joghurt- und Quarkspeisen, Obstsalaten oder als Kuchenbelag. Ebenfalls eignen sie sich für Konfitüre, Gelee oder zur Saftbereitung. Brombeerblätter nutzt man für Kräutertee, oft sind sie in sogenannten Haustees enthalten.